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Grundlagen, Regelwerk und Wissenswertes – Inline Freestyle Slalom Skating

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Wer den Begriff Inline Freestyle Slalom Skating zum ersten Mal hört, denkt oft an das einfache Slalomfahren in Schlangenlinien durch Hütchen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs – und der sogenannte „Fish“ (je nach Ausführung auch „Snake“ genannt) ist nur einer von hunderten Tricks, die diese faszinierende Disziplin zu bieten hat.

Freestyle Slalom Skating ist weit mehr als es auf den ersten Blick scheint: Es ist eine technisch anspruchsvolle Disziplin mit einem eigenen, komplexen Regelwerk.

Bevor wir tiefer in die Welt der Tricks, Techniken und Wettbewerbsformate eintauchen, laden wir dich ein, dir mit dem folgenden Video einen ersten Eindruck zu verschaffen – und die Ästhetik, Dynamik und Kreativität dieses Sports selbst zu erleben.

Die Facetten des Inline Freestyle Slalom Skating

In dem folgenden Video sehen wir die Facetten des Inline Freestyle Slalom Skating. Es ist ein schöner Sport, eine schöne Leidenschaft, der wir überall nachgehen können, egal ob zu Hause, auf der Straße, in einer Parkanlage oder im Urlaub.


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Inhaltsverzeichnis

Als Teilbereich des Freestyle Skatings, das wiederum zur großen Familie des Inline Skating gehört, unterteilt sich das Freestyle Slalom Skating in viele, unterschiedliche Hauptkategorien.

Wähle im Folgenden die Kategorie aus, die dich am meisten interessiert.

  1. Video-Tutorial
  2. Die Grundlagen des Inline Freestyle Slalom Skating – Kegel, Disziplinen und Set-ups
    1. Die Aufstellung der Kegel im Überblick
    2. Was macht gutes Inline Freestyle Slalom Skating aus?
  3. Klassiches Freestyle Slalom Skating
    (Inline Freestyle Slalom Skating Classic)
    1. Aufbau der Kegelreihen
    2. Choreografie & Bewertungskriterien
  4. Paar Freestyle Slalom Skating
    (Inline Freestyle Slalom Skating Pair)
    1. Ablauf der Choreografie – Gemeinsam im Rhythmus
    2. Wettkampfbewertung – Technik, Ausdruck & Synchronisation
  5. Zeit Inline Slalom Skating
    (Inline Speed Slalom Skating)
    1. Wettkampfregeln – Speed Slalom Skating im Detail – Strafzeiten & Laufwertung
    2. Qualifikationsphase, Endphase & Finale
  6. Freestyle Slalom Skating Battle – Technik-Duelle auf höchstem Niveau
    1. Wettkampfablauf & Bewertung
    2. Wettkampfverlauf – Struktur, Runs, Best Trick & Last Trick

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Freestyle Slalom Skating ist eine faszinierende Mischung aus Technik, Kreativität und Ausdruck
1. Video-Tutorial – Inline Freestyle Slalom Skating Regeln – Slalomhütchen, Abstände und Aufstellungen

Ob alleine, im Paar, im direkten Duell oder auf Zeit – jede Disziplin bringt ihre ganz eigenen Herausforderungen mit sich.

Dabei stehen Präzision, Balance und Stil stets im Mittelpunkt.
Wer sich auf das Slalomfahren einlässt, entdeckt nicht nur neue Tricks, sondern auch eine lebendige und inspirierende Community. Vom ersten Fish bis zur ausgereiften Choreografie ist es ein Weg voller Bewegung und persönlicher Entwicklung.

Freestyle Slalom ist nicht nur ein Sport – es ist ein Lebensgefühl auf Rollen.


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2. Die Grundlagen des Inline Freestyle Slalom Skating – Kegel, Disziplinen und Set-ups

Alle vier Disziplinen im Freestyle Slalom Skating haben eines gemeinsam: Sie benötigen Slalomhütchen, bzw. Kegel (auchCones genannt), die in einem bestimmten Muster auf dem Boden angeordnet werden. Je nach Disziplin unterscheidet sich der Abstand zwischen den Kegel, dieser ist jedoch stets genormt und folgt festen Vorgaben.

Offizielle Maße der Slalom Kegel (Slalom Cones):

  • Höhe: 7,6 cm bis 8,0 cm
  • Unterer Durchmesser: 7,4 cm bis 7,5 cm
  • Oberer Durchmesser: 2,5 cm bis 2,7 cm

Auch die Wettkampfflächen müssen bestimmten Normen entsprechen.

Wie du deine Cones im Freizeittraining einfach, schnell und korrekt aufbauen kannst, ohne jedes Mal viel Zeit zu verlieren, zeigen wir dir auch im Video-Tutorial weiter oben.

2.1 Die Aufstellung der Kegel im Überblick

Bevor wir zu den Tricks und Tutorials kommen, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Disziplinen und ihre Gemeinsamkeiten zu werfen. Ein zentrales Element ist dabei die dreireihige Kegel-Aufstellung, wie in unserer Grafik dargestellt (die Farben entsprechen auch jenen in unseren Videos und Fotos zur besseren Orientierung):

  • 🟩 Grüne Reihe: 14 Hütchen, Abstand jeweils 120 cm
  • 🟧 Orange Reihe (Standard): 20 Hütchen, Abstand jeweils 80 cm
  • 🟦 Blaue Reihe: 20 Hütchen, Abstand jeweils 50 cm

Der seitliche Abstand zwischen den Reihen beträgt exakt 2 Meter.
Gemessen wird immer von Pylonen-Mittelpunkt zu Mittelpunkt.

Wir von SkaMiDan verwenden für die exakte und schnelle Aufstellung der Kegel ein Gurtband. Auf diesem Gurtband haben wir alle entsprechenden Kegelabstände markiert und von 1 bis 14, bzw. von 1 bis 20 durchnummeriert.

Hierdurch müssen wir am Skatespot lediglich das Gurtband ausrollen, es straff ziehen und die Kegel an den entsprechenden Markierungen positionieren. Damit wir die Kegel, wenn wir sie beim Training umfahren, direkt wieder richtig in Position bringen können, markieren wir die Kegelpositionen mit etwas Kreide.

2.2 Was macht gutes Inline Freestyle Slalom Skating aus?

Wie schon in der ersten Illustration erkennbar, sind im Inline Freestyle Slalom Skating vor allem folgende Fähigkeiten gefragt:

  • Agilität
  • Wendigkeit
  • Manövrierfähigkeit
  • Kontrolle
  • Direkte Kraftübertragung

Um diese Eigenschaften optimal zu fördern, kommen spezielle Freestyle Slalom Inlineskates zum Einsatz, auch Freestyle Skates oder Freeskates genannt.

Diese zeichnen sich durch eine kurze Rahmenlänge (Wheelbase) sowie der Möglichkeit eines Rockers aus, was das Fahrverhalten deutlich agiler macht. Außerdem sollten sie sehr fest und präzise sitzen, um maximale Kontrolle und Reaktionsschnelligkeit zu gewährleisten.


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3. Klassiches Freestyle Slalom Skating

Beim Inline Freestyle Slalom Skating Classic bereiten die Teilnehmenden eine individuelle Choreografie zu selbst gewählter Musik vor. Dabei verbinden sie technisch anspruchsvolle Tricks mit kreativem Ausdruck, rhythmischen Bewegungen und tänzerischen Elementen – eine Disziplin, in der Können, Kreativität und Persönlichkeit gleichermaßen gefragt sind.

3.1 Aufbau der Kegelreihen

Für die Classic-Performance werden drei Slalomreihen (Cone-Lines) verwendet. Zwischen den Reihen liegt ein genormter Abstand von exakt 2 Metern – gemessen jeweils von Mittelpunkt zu Mittelpunkt der Kegel.
Die Reihen müssen so ausgerichtet sein, dass ihre Mittelpunkte sowohl zueinander als auch zentral auf den Richtertisch ausgerichtet sind.

Die Aufstellung erfolgt – vom Richtertisch aus gesehen – wie folgt:

  • 🟦 20 Kegel mit je 50 cm Abstand (blau markiert)
  • 🟧 20 Kegel mit je 80 cm Abstand (orange markiert)
  • 🟩 14 Kegel mit je 120 cm Abstand (grün markiert)
3.2 Choreografie & Bewertungskriterien

Ablauf der Choreografie
Für die Performance stehen den Teilnehmenden 105 bis 120 Sekunden (max. 2 Minuten) zur Verfügung.

Der Timer startet mit dem Beginn der Musik, die abgespielt wird, sobald der Skater oder die Skaterin signalisiert, bereit zu sein. Der Lauf endet automatisch mit dem Musikende oder auf aktives Zeichen des Teilnehmenden.

Bewertungskriterien – Technik & Ausdruck im Einklang
Die Bewertung erfolgt anhand von zwei zentralen Elementen:
Dem technischen Können und dem künstlerischen Ausdruck. Insgesamt können maximal 130 Punkte erreicht werden (bis zu 10 Bonuspunkte).

  • Technisches Können (10–60 Punkte):
    Bewertet wird die Ausführung und der Schwierigkeitsgrad der gezeigten Tricks, je sauberer, präziser und komplexer, desto höher die Punktzahl.
  • Künstlerisches Können (0–60 Punkte):
    Hier geht es um die Wirkung der gesamten Darbietung:Bewegung im Takt der Musik, Körpersprache, Stilgefühl, Originalität, und die harmonische Verbindung von Freestyle Tricks, Tanz und Energie spielen eine zentrale Rolle.

Diese Disziplin steht sinnbildlich für die Vielfalt des Freestyle Slalom Skatings, ein faszinierender Mix aus Sport, Rhythmus und individueller Ausdruckskraft.


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4. Paar Freestyle Slalom Skating

Das Freestyle Slalom Skating Pair basiert auf den gleichen Grundregeln wie das klassische Freestyle Slalom (Einzel). Der entscheidende Unterschied:
Zwei Skater*innen treten gemeinsam an, führen eine synchronisierte Choreografie auf und müssen dabei sowohl technisch als auch tänzerisch im Einklang miteinander agieren.

Die Performance lebt von Harmonie, Präzision und kreativer Interaktion – sei es durch Spiegelbewegungen, parallele Trickfolgen oder wechselseitige Elemente.

Mehr Zeit für mehr Ausdruck
Im Vergleich zur Einzeldisziplin haben die Paare mehr Zeit, um ihre Choreografie zu präsentieren – schließlich erfordert das Zusammenspiel in der Gruppe eine noch sorgfältigere Abstimmung.

Cone-Line-Aufbau wie im Einzel
Auch im Pair-Wettkampf kommt die klassische Drei-Reihen-Aufstellung zum Einsatz, exakt wie beim Inline Freestyle Slalom Classic.
Der Abstand zwischen den Reihen beträgt 2 Meter, gemessen von Mittelpunkt zu Mittelpunkt der Hütchen. Die Reihen werden so ausgerichtet, dass ihre Mittelpunkte sowohl zueinander als auch zum Richtertisch zentriert sind.

Aufstellung der Reihen (vom Richtertisch aus):

  • 🟦 20 Kegel mit 50 cm Abstand (blau)
  • 🟧 20 Kegel mit 80 cm Abstand (orange)
  • 🟩 14 Kegel mit 120 cm Abstand (grün)
4.1 Ablauf der Choreografie – Gemeinsam im Rhythmus

Für die Choreografie im Freestyle Slalom Skating Pair steht den Teilnehmenden ein Zeitfenster von 160 bis 180 Sekunden zur Verfügung – also maximal drei Minuten.
Die Musik startet, sobald beide Skater*innen dem Organisationsteam signalisieren, dass sie bereit sind. Mit dem Musikbeginn läuft auch der offizielle Timer.

Die Performance endet entweder mit dem Ende des Musikstücks oder wenn das Skater-Duo aktiv signalisiert, dass der Lauf abgeschlossen ist.

4.2 Wettkampfbewertung – Technik, Ausdruck & Synchronisation

Die Bewertung der Paar-Performance basiert auf drei Hauptkategorien und kann insgesamt bis zu 200 Punkte umfassen:

  • Technisches Können (10–60 Punkte):
    Bewertet wird die Schwierigkeit der gezeigten Tricks sowie deren saubere und präzise Ausführung.
  • Künstlerischer Ausdruck (0–70 Punkte):
    Hier zählt die Harmonie zwischen Musik und Bewegung, die kreative Gestaltung der Choreografie, Körpersprache, Stil und das Zusammenspiel von Freestyle-Elementen, Rhythmusgefühl und Energie.
  • Synchronisation (0–70 Punkte):
    Ein zentrales Kriterium dieser Disziplin: Die perfekte Abstimmung beider Skater – sei es in identischen, spiegelverkehrten oder sich ergänzenden Bewegungen. Variationen wie vorwärts/rückwärts, links/rechts oder Ferse/Zehe sind erlaubt – entscheidend ist die exakte zeitliche und räumliche Koordination der Abläufe.

Das Pair-Wettbewerbsformat fordert nicht nur individuelles Können, sondern auch ein starkes Gefühl für Teamarbeit und Präzision – und ist damit eine der beeindruckendsten Disziplinen des Freestyle Slalom Skating.


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5. Zeit Inline Slalom Skating

Beim Speed Slalom Skating versuchen die Teilnehmer so schnell wie möglich auf einem Fuß durch eine Reihe von Kegeln, bzw. Slalom-Hütchen zu skaten.

Das Speed Slalom ist in zwei Phasen gegliedert:

  • Eine Qualifikationsphase, basierend auf dem Einzelzeitfahren (aller Teilnehmer).
  • Eine Endphase, basierend auf einem KO-System der schnellsten Wettkämpfer des Einzelzeitfahren.

Für das Zeitfahren, in welchem jeder Skater versucht seine Bestzeit zu skaten, verwenden wir optional nur eine oder mehrere Reihen.

Im Finale, der Endphase, bei welchen die jeweiligen Finalisten gegeneinander antreten, verwenden wir zwei Reihen, welche mit einem Balken (Hütchen-Auffänger) von einander getrennt sind.

Die beiden Reihen des Finale werden parallel zueinander aufgestellt (von einem Mittelpunkt zum anderen). Die Mitte jeder Linie, bzw. Reihe muss zur Mitte jeder anderen Reihe, als auch zur Mitte des Richtertischs ausgerichtet sein.

Die Kegel-Reihen selbst werden, ausgehend vom Richtertisch, wie folgt aufgestellt:

  • 🟧 20 Kegel mit einem Abstand von jeweils 80cm (bei uns in Orange dargestellt).
5.1 Wettkampfregeln – Speed Slalom Skating im Detail – Strafzeiten & Laufwertung

Beim Speed Slalom kommt es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf Präzision an.
Folgende Regelungen gelten bei Fehlern im Lauf:

Für jeden ausgelassenen, verschobenen oder vollständig weggeschossenen Kegel wird eine Strafzeit von +0,2 Sekunden zur Laufzeit addiert.

Ein Kegel gilt als verschoben, wenn sein ursprünglicher Mittelpunkt sichtbar wird – also wenn er so weit verrutscht ist, dass seine ursprüngliche Position freiliegt.

Wichtig:
Erhält ein Skater mehr als vier Strafzeiten in einem Lauf, wird dieser ungültig gewertet.
Ein ungültiger Lauf darf nicht wiederholt werden.

5.2 Qualifikationsphase, Endphase & Finale

Qualifikationsphase – das Zeitfahren
In der Qualifikationsrunde hat jeder Skater zwei freie Zeitläufe zur Verfügung.
Die bessere der beiden Zeiten zählt für das offizielle Ranking.

Basierend auf diesen Zeiten qualifizieren sich die schnellsten Skater*innen für die KO-Runde. Die Anzahl der Finalplätze richtet sich nach der Zahl der Teilnehmenden und wird vom Oberschiedsrichter festgelegt. Möglich sind Finalrunden mit:

  • 4
  • 8
  • 16
  • 32
  • oder 64 Skater*innen

Endphase & Finale – Das K.-o.-Duell um den Sieg
In der Finalrunde treten die qualifizierten Skaterinnen im K.-o.-System gegeneinander an. Dabei gilt das Prinzip: Best of Three – wer zuerst zwei Läufe gewinnt, zieht in die nächste Runde ein. Dieder unterlegene Skater*in scheidet aus dem Wettbewerb aus.

Duell-Paarungen in der ersten Runde:
Die Einteilung erfolgt auf Basis der Qualifikationszeiten nach folgendem Schema:

  • Platz 1 vs. letzter Platz der Quali
  • Platz 2 vs. vorletzter Platz
  • Platz 3 vs. drittletzter Platz
  • usw.

Finale & Platzierungsläufe:

  • Die beiden Gewinner der Halbfinals treten im großen Finale um Platz 1 gegeneinander an.
  • Die Verlierer der Halbfinals fahren ein kleines Finale, in dem Platz 3 ermittelt wird.

Dieses direkte Duell-Format bringt nicht nur Spannung pur, sondern fordert den Teilnehmenden auch maximale Konzentration, Präzision und Nervenstärke ab – denn jeder Lauf kann über den Sieg entscheiden.


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6. Freestyle Slalom Skating Battle – Technik-Duelle auf höchstem Niveau

Beim Freestyle Slalom Skating Battle treffen jeweils drei bis vier Skater*innen direkt in einer Gruppe aufeinander – in spannenden Technik-Duellen, bei denen es darum geht, sich mit den besten Tricks gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

In mehreren Läufen zeigen die Teilnehmenden abwechselnd ihre besten Moves – das Ziel: die Gegner technisch überbieten.

Die zwei besten Skater*innen pro Gruppe qualifizieren sich für die nächste Runde. Das Ranking erfolgt ausschließlich durch den direkten Vergleich innerhalb der Battle-Gruppe, nicht durch eine Punktewertung wie beim Classic.

Battle-Area: Vier Cone-Lines im Einsatz
Die Wettkampffläche beim Battle entspricht der des Freestyle Slalom Classic – mit einer zusätzlichen, vierten Cone-Line. Diese Erweiterung schafft noch mehr Raum für kreative Moves und individuelle Stilelemente.

Cone-Aufstellung (vom Richtertisch aus):

  • 🟦 20 Hütchen mit je 50 cm Abstand
  • 🟧 20 Hütchen mit je 80 cm Abstand
  • 🟩 14 Hütchen mit je 120 cm Abstand
  • 🟧 10 zusätzliche Hütchen mit je 80 cm Abstand

Zwischen allen Reihen liegt ein genormter Abstand von 2 Metern, gemessen von Hütchen-Mittelpunkt zu Mittelpunkt. Die Mittelpunkte aller Reihen sind zueinander sowie zur Mitte des Richtertischs symmetrisch ausgerichtet.

6.1 Wettkampfablauf & Bewertung

Gruppeneinteilung
Die Skater*innen werden anhand der aktuellen internationalen Weltrangliste in Gruppen eingeteilt. Teilnehmende ohne Ranglistenplatzierung werden zufällig am Ende der Liste ergänzt.

Jede Gruppe besteht aus mindestens 3, maximal 4 Skater*innen.

Sollte die Gesamtzahl der Teilnehmenden keine gleichmäßige Einteilung ermöglichen, können auf Entscheidung des Hauptschiedsrichters sogenannte Vorqualifikationsgruppen gebildet werden – in Ausnahmefällen mit bis zu 5 Skater*innen pro Gruppe.

Gruppenzahl nach Teilnehmeranzahl:

  • 12–16 Skater → 4 Gruppen
  • 18–23 Skater → 6 Gruppen
  • 24–32 Skater → 8 Gruppen
  • usw.
6.2 Wettkampfverlauf – Struktur, Runs, Best Trick & Last Trick

Struktur & Runs
Alle Skater*innen einer Gruppe erhalten die gleiche Anzahl an Runs.
Jeder Lauf dauert 30 Sekunden, beginnend ab dem Moment, in dem der Skater den ersten Kegel berührt. Nach Ablauf der Zeit wird der Lauf nicht weiter gewertet, selbst wenn der Trick noch nicht beendet ist.

Anzahl der Läufe pro Phase:

  • Vorrunde bis Viertelfinale: 2 oder 3 Läufe (nach Ermessen des Oberschiedsrichters)
  • Halbfinale: immer 3 Läufe
  • Trostfinale (Platz 3 & 4): 2 Läufe + 1 Last Trick
  • Finale (Platz 1 & 2): 3 Läufe + 1 Last Trick

Best Trick & Last Trick – Bei Gleichstand entscheidet der Showdown

Kommt es in einem Battle zu einem Unentschieden, kann die Jury einen Best Trick anordnen.Dabei zeigen die betroffenen Skater*innen ihren besten Trick, um die Runde für sich zu entscheiden.

  • Jeder hat max. 2 Versuche à 30 Sekunden
  • Hinweis: Wenn der erste Versuch länger als 10 Sekunden dauert, entfällt der zweite Versuch
  • Nur der beste Versuch wird von der Jury gewertet

Last Trick (Finalrunden & Consolation Final):
Der Last Trick ist ein zusätzlicher Lauf in den Finalrunden. Er besteht aus einem einzigen Trick, der so oft wie möglich wiederholt wird.

  • Auch hier: 2 Versuche à max. 30 Sekunden
  • Wenn der erste Versuch länger als 10 Sekunden dauert, ist kein zweiter Versuch erlaubt
    Es zählt nur der beste Versuch

Die Jury berücksichtigt alle regulären Läufe sowie den Last Trick zur Ermittlung des Rankings.

Das Battle-Format bringt Spannung, Direktvergleiche und Emotionen auf den Punkt. Wer nicht nur technisch stark ist, sondern auch mit Stil, Kreativität und Nervenstärke überzeugt, hat die besten Chancen, sich Runde für Runde durchzusetzen.

Freestyle Slalom Inlineskates

Inline Freestyle Slalom Skates

Beim Inline Freestyle Slalom Skating ist es ausschlaggebend, wie agil und reaktionsschnell ein Skate ist und dass er eine möglichst direkte Kraftübertragung bietet, um Tricks präzise ausführen zu können.

Aus diesem Grund sind Freestyle Inlineskates generell etwas fester gebaut als z.B. Fitness Inlineskates oder werden direkt als Hardboot-Modelle angeboten.

Um maximale Agilität und Wendigkeit für Drehungen und Tricks zu erreichen, ist das sogenannte Rockering ein unverzichtbares Element im Inline Slalom Skating (zumindest für fortgeschrittene Skater). Daher sind Freestyle Slalom Inlineskates häufig mit speziellen, rockerbaren Frames ausgestattet, die es ermöglichen, einzelne Rollen höher zu positionieren. Dadurch entsteht ein verkürzter Rollenstand bzw. Radstand, was ein Höchstmaß an Beweglichkeit und Wendigkeit garantiert.

Kinder Slalom Skates

Inline Freestyle Slalom Skates für Kinder und wachsende Füße

Unser Angebot an Inline Freestyle Slalom Skates eröffnet selbst den Kleinsten die Möglichkeit, in die Welt der Hütchen, Cones und Tricks einzutauchen.

Kinder eignen sich neue Bewegungen besonders schnell an und sind unglaublich stolz, wenn sie die ersten Slalom-Lines meistern und Freestyle-Moves gelingen, und das völlig zu Recht. Dies fördert ihr Selbstbewusstsein, nicht nur beim Skaten, sondern auch im Alltag.

Mit unseren größenverstellbaren Freestyle Slalom Inlineskates können Kinder und Jugendliche richtig durchstarten und die Skates über mehrere Saisons hinweg nutzen.

Erfolg und Spaß beim Slalom Skating

Kegel, Cones und Zubehör für das Freestyle Slalom Skating

Kegel, auch bekannt als Cones, sind für das Freestyle Slalom Skating absolut essenziell. Für ein grundlegendes Training genügt bereits eine Anzahl von 20 Kegeln bzw. Hütchen oder Cones.

Wenn du das Inline Freestyle Slalom Skating jedoch ernsthaft betreiben und dich darin weiterentwickeln möchtest, empfehlen wir dir eine Menge von 54 Cones. Der Hintergrund dafür ist, dass es im Freestyle Slalom Skating drei Kegelreihen gibt:

  • Eine Reihe mit 20 Cones, jeweils im Abstand von 50 cm.
  • Eine Reihe mit 20 Cones, jeweils im Abstand von 80 cm (Hauptreihe).
  • Eine Reihe mit 14 Cones, jeweils im Abstand von 120 cm.

In unserem Blogbeitrag zum Freestyle Slalom Skating Regelwerk erfährst du weitere Details dazu.

Rucksäcke und Taschen

Spezielle Skaterucksäcke und Taschen

Mit unseren speziell entwickelten Rucksäcken für Inlineskates und Freestyle Slalom Skates findest auch du den idealen Begleiter für deinen Alltag zwischen den Cones.

Unsere Rucksäcke verfügen beispielsweise über besondere Halterungen, an denen du deine Freestyle Inlineskates sicher befestigen kannst, und bieten zudem genügend Stauraum für deine Ausrüstung und Verpflegung.

In unseren Rucksäcken und Taschen lässt sich alles unterbringen, was du benötigst: deine Inlineskates, deine Cones, deine Schutzausrüstung, passende Snacks, dein Kamera-Equipment, Musik und vieles mehr.

Rollen und LED Rollen

Rollen für das Inline Freestyle Slalom Skating

Beim Inline Freestyle Slalom Skating entscheiden die Rollen maßgeblich über Kontrolle, Wendigkeit und Fahrgefühl.

Während beim Fitness oder Speed Skating oft hohe Geschwindigkeiten im Vordergrund stehen, geht es beim Slalom darum, präzise Bewegungen, schnelle Richtungswechsel und saubere Tricks zwischen den Hütchen auszuführen. Die Wahl der passenden Rollen kann deshalb einen erheblichen Einfluss auf die eigene Leistung und den Lernfortschritt haben.

Deshalb findest du bei uns auch Rollen, welche speziell für das Freestyle Slalom Inline Skating gemacht sind.