Grundwissen und Wissenswertes im Freestyle Slalom Skating

Wenn man den Begriff Freestyle Slalom Skating das aller erste mal hört, verbindet man damit meist lediglich das einfache Skaten durch Slalomhütchen in Schlangenlinien. Doch das ist nur einer von hunderten Tricks im Inline Freestyle Slalom, welcher übrigens Fish, bzw. je nach Ausführung auch Snake genannt wird.

Das Inline Freestyle Slalom Skating unterliegt einem eigenen komplexen Regelwerk. Bevor wir uns jedoch die Vielfalt und Komplexität des Slalom Skatings anschauen, haben wir im Folgenden ein Video für euch, mit Hilfe dessen ihr einen ersten Einblick in diese wunderschöne Skating Welt bekommt.


Das Freestyle Slalom Skating ist eine Disziplin des Freestyle Skatings, welches wiederum eine Kategorie des Inline Skating ist. Das Freestyle Slalom Skating wird zudem nochmals in vier Kategorien unterteil:

Alle diese vier Disziplinen haben eines gemeinsam, wir benötigen Slalom Hütchen, bzw. Slalom Cones in einer bestimmten Aufstellung. Die Cones werden dann, je nach Disziplin, in einem vorgegeben Abstand zueinander auf dem Boden platziert.

Die Größen und Dimensionen der zu verwendenden Slalom Hütchen entsprechen einer offiziellen Norm:

  • Höhe: 7,6 cm bis 8,0 cm
  • Unterster Durchmesser: 7,4 cm bis 7,5 cm
  • Oberster Durchmesser: 2,5 cm bis 2.7 cm

Auch die Wettkampfflächen entsprechen einer offiziellen Norm (siehe Illustrationen weiter unten).

Wie wir die Hütchen für das Freizeit-Training am einfachsten, schnellsten und dennoch korrekt positionieren können, ohne dafür jedes mal erneut viel Zeit aufwenden zu müssen, erfahrt ihr in unserem folgenden Video. Alternativ könnt ihr das auch jederzeit, weiter unten in diesem Artikel nachlesen.


Bevor wir zu den Tricks, Lernvideos und mehr kommen, möchte ich euch die verschiedenen Disziplinen, sowie ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede kurz erläutern. Vorab gibt es hier schonmal eine Illustration der allgemeinen Wettkampfaufstellung.

Freestyle Slalom Skating
Freestyle Slalom Skating – Allgemeine Aufstellung nach dem offiziellen Regelwerk

Wie in der Grafik zu erkennen ist werden im Freestyle Slalom Skating drei unterschiedliche Hütchen-Reihen, bzw. Cone-Lines mit genormten Abständen und Längen verwendet (der Abstand wird immer von einem Mittelpunkt zum anderen Mittelpunkt eines Hütchens gemessen).

  • Die bei uns in der Farbe grün dargestellte Reihe besteht immer aus 14 Hütchen mit einem Abstand von jeweils 120cm.
  • Die bei uns in der Farbe orange dargestellte Reihe besteht immer aus 20 Hütchen mit einem Abstand von jeweils 80cm (Standard-Reihe).
  • Die bei uns in der Farbe blau dargestellte Reihe besteht immer aus 20 Hütchen mit einem Abstand von jeweils 50cm.
  • Der seitliche Abstand von Reihe zu Reihe ist ebenfalls genormt und beträgt exakt 2 Meter.

Hinweis: In unseren Videos und Fotos zum Thema Slalom Skating verwenden wir für die jeweiligen Reihen die exakt gleichen Farben wie in unseren Illustrationen. Daran könnt ihr erkennen, welche Abstände die jeweils aufgestellten Cone-Lines haben.

Wie wir bereits an der ersten Skizzierungen erkennen können sind für das Freestyle Slalom Skating die folgenden Faktoren entscheidend:

  • Agilität
  • Wendigkeit
  • Manövrierfähigkeit
  • Kontrolle
  • Direktheit

Um dies zu erreichen gibt es eigens für das Slalom Skating spezialisierte Inlineskates. Diese werden auch Freestyle Inlineskates oder Freeskates genannt.

Je kürzer der Rollenstand eines Skates (auch wheel base oder Rahmenlänge, bzw. frame length genannt), desto agiler das Fahrverhalten. Zudem ist es wichtig, dass Slalom Skates sehr eng sitzen um die bestmögliche Kontrolle und Direktheit zu erlangen.

In dem folgenden Video seht ihr nur ein paar einfache Einsteigertricks, die eine menge Spaß machen (aber dennoch etwas an Übung benötigen).


Nachdem wir uns nun einen ersten Überblick über das allgemeine Slalom Skating verschafft haben, werfen wir nun einen Blick auf die unterschiedlichen Slalom Disziplinen. Wir werden hier nur auf die wichtigsten und grundlegenden Informationen eingehen.


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Freestyle Slalom Skating Classic

Beim klassischen Freestyle Slalom Skating bereiten die Teilnehmer, bzw. Wettkämpfer eine Choreographie vor. Die Choreographien werden von den Wettkämpfern selbst zusammengestellt und mit selbst gewählter Musik, bzw. Liedern aufgeführt. Hierfür steht den Wettkämpfern eine zuvor festgelegte Zeit zur Verfügung.

Beim Freestyle Slalom Skating Classic verwenden wir drei Hütchen-Reihen. Zwischen jeder Reihe besteht ein Abstand von exakt 2 Meter (von einem Mittelpunkt zum anderen). Die Mitte jeder Linie, bzw. Reihe muss zur Mitte jeder anderen Reihe, als auch zur Mitte des Richtertischs ausgerichtet sein.

Die Linien selbst werden, ausgehend vom Richtertisch, wie folgt aufgestellt:

  • 20x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 50cm (bei uns in Blau dargestellt).
  • 20x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 80cm (bei uns in Orange dargestellt).
  • 14x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 120cm (bei uns in Grün dargestellt).
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Freestyle Slalom Skating Classic – Wettkampfaufstellung nach dem offiziellen Regelwerk

Ablauf der Choreographie

Die für die Choreographie zur Verfügung stehende Zeit beträgt zwischen 105 Sekunden und 120 Sekunden, also maximal zwei Minuten.

Das zur Verfügung stehende Zeitfenster, bzw. der Timer beginnt mit dem Start der Musik. Die Musik beginnt, sobald der Wettkämpfer signalisiert, dass er/sie bereit ist.

Die Performance endet sobald die Musik stoppt oder wenn der Wettkämpfer signalisiert, dass er seinen Lauf abgeschlossen hat.


Wettkampfwertung

Die Wertung basiert auf zwei Grundlegenden Elementen, dem des technischen Können und dem des künstlerischen Können. In der Summe kann eine maximale Punktzahl von 130 Punkten erreicht werden.

Unter dem technischen Können verstehet sich der Schwierigkeitsgrad der Tricks, sowie dessen optimale Ausführung. Hier sind zwischen 10 bis maximal 60 Punkte möglich, bzw. zu erreichen.

Unter dem künstlerischen Können versteht sich die optimale Performance zur gewählten Musik, sowie dessen stilistische Ausführung und Körpersprache (Körperbewegungen passend zum Rhythmus mit einem optimalen Mix aus Tanzelementen, Freestyle Tricks, Musik und Power). Hier sind 0 bis 60 Punkte möglich, bzw. zu erreichen.


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Freestyle Slalom Skating Pair

Die Regeln beim Freestyle Slalom Pair gleichen, in den meisten Punkten, denen des Freestyle Slalom Classic (solo). Die wichtigsten Unterschiede liegen jedoch darin, dass die Wettkampfteilnehmer immer zu zweit auftreten, die Choreographie aufeinander abgestimmt sein muss und die Wettkämpfer-Paare mehr Zeit für die Ausübung der Choreographie haben.

Beim Freestyle Slalom Skating Pair verwenden wir die exakt gleiche Aufstellung wie beim Slalom Skating Classic, also ebenfalls drei Hütchen-Reihen. Zwischen jeder Reihe besteht wieder ein Abstand von exakt 2 Meter (von einem Mittelpunkt zum anderen). Die Mitte jeder Linie, bzw. Reihe muss zur Mitte jeder anderen Reihe, als auch zur Mitte des Richtertischs ausgerichtet sein.

Die Linien selbst werden, ausgehend vom Richtertisch, wie folgt aufgestellt:

  • 20x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 50cm (bei uns in Blau dargestellt).
  • 20x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 80cm (bei uns in Orange dargestellt).
  • 14x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 120cm (bei uns in Grün dargestellt).
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Freestyle Slalom Skating Pair – Wettkampfaufstellung nach dem offiziellen Regelwerk

Ablauf der Choreographie

Die für die Choreographie zur Verfügung stehende Zeit beträgt zwischen 160 Sekunden und 180 Sekunden, also maximal drei Minuten.

Das zur Verfügung stehende Zeitfenster, bzw. der Timer beginnt mit dem Start der Musik. Die Musik beginnt, sobald die Wettkämpfer signalisiert haben, dass sie bereit sind.

Die Performance endet sobald die Musik stoppt oder wenn die Wettkämpfer signalisieren, dass sie ihren Lauf abgeschlossen haben.


Wettkampfwertung

Die Wertung basiert auf drei Grundlegenden Elementen, dem des technischen Können, dem des künstlerischen Können und der Synchronisation. In der Summe kann eine maximale Punktzahl von 200 Punkten erreicht werden.

Unter dem technischen Können verstehet sich der Schwierigkeitsgrad der Tricks, sowie dessen optimale Ausführung. Hier sind zwischen 10 bis maximal 60 Punkte möglich, bzw. zu erreichen.

Unter dem künstlerischen Können versteht sich die optimale Performance zur gewählten Musik, sowie dessen stilistische Ausführung und Körpersprache (Körperbewegungen passend zum Rhythmus mit einem optimalen Mix aus Tanzelementen, Freestyle Tricks, Musik und Power).
Hier sind 0 bis 70 Punkte möglich, bzw. zu erreichen.

Unter Synchronisation versteht sich, dass die beiden Skater, perfekt koordiniert, im gleichen Tempo, bzw. zeitgleich, die gleichen Bewegungen, bzw. Tricks in die gleiche oder exakt gegensätzliche Richtung ausführen. Variationen wie z.B. Ferse/Zehe, vorwärts/rückwärts oder links/rechts sind möglich.
Hier sind zwischen 0 bis maximal 70 Punkte möglich, bzw. zu erreichen.


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Speed Slalom Skating

Beim Speed Slalom Skating versuchen die Teilnehmer so schnell wie möglich auf einem Fuß durch eine Reihe von Kegeln, bzw. Slalom-Hütchen zu skaten.

Das Speed Slalom ist in zwei Phasen gegliedert:

  • Eine Qualifikationsphase, basierend auf dem Einzelzeitfahren (jeder Teilnehmer .
  • Eine Endphase, basierend auf einem KO-System der schnellsten Wettkämpfer des Einzelzeitfahren.

Für das Zeitfahren, in welchem jeder Skater versucht seine Bestzeit zu skaten, verwenden wir optional nur eine oder mehrere Reihen.

Im Finale, der Endphase, bei welchen die jeweiligen Finalisten gegeneinander antreten, verwenden wir zwei Reihen, welche mit einem Balken (Hütchen-Auffänger) von einander getrennt sind.

Die beiden Reihen des Finale werden parallel zueinander aufgestellt (von einem Mittelpunkt zum anderen). Die Mitte jeder Linie, bzw. Reihe muss zur Mitte jeder anderen Reihe, als auch zur Mitte des Richtertischs ausgerichtet sein.

Die Kegel-Reihen selbst werden, ausgehend vom Richtertisch, wie folgt aufgestellt:

  • 20x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 80cm (bei uns in Orange dargestellt).
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Speed Slalom Skating Zeitfahren – Wettkampfaufstellung nach dem offiziellen Regelwerk

Allgemeines

Für jeden Kegel welcher ausgelassen, zu weit verschoben oder weggekickt wird, erhält der jeweilige Skater eine Strafzeit von +0,2 Sekunden. Ein verschobener Kegel gilt erst dann als verschoben, wenn er soweit verschoben wurde, dass das ursprüngliche Zentrum (Mittelpunkt) des Kegels, bzw. Hütchens freiliegt.

Wenn ein Skater in einem Lauf mehr als vier Zeitstrafen erhält, wird der Lauf als ungültig gewertet. Ein ungültiger Lauf darf nicht wiederholt werden.


Qualifizierungsphase, bzw. Zeitfahren

Jeder Teilnehmer, bzw. Skater hat für die Qualifizierung zwei freie Startläufe (Zeitfahren). Die beste der beiden Zeiten werden dann für das Qualifikationsranking berücksichtigt. Die Skater mit den Bestzeiten qualifizieren sich für die Endphase.

Je nach Anzahl der Wettkämpfer und nach Ermessen des Oberschiedsrichters können sich die besten
4, 8, 16, 32 oder 64 Skater für die Finalphase qualifizieren.

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Speed Slalom Skating Finale – Wettkampfaufstellung nach dem offiziellen Regelwerk

Endphase und Finale

Die qualifizierten Skater treten in der Endphase in einem K.-o.-System gegeneinander an. Hierzu werden die Wettkämpfer wie folgt, jeweils in Zweigruppen eingeteilt:

  • Der zuerst Qualifizierte gegen den zuletzt Qualifizierten.
  • Der zu als zweites Qualifizierte gegen den vorletzt Qualifizierten.
  • Etc.

Der erste Skater, der zwei Läufe gewinnt, kommt in die nächste Runde, der/die andere ist ausgeknockt und damit ausgeschieden.

Die beiden Gewinner der Halbfinalrunde kämpfen im Finale um den Sieg, bzw. um den ersten und den zweiten Platz. Die beiden Verlierer der Halbfinalrunde kämpfen gegeneinander um den dritten und vierten Platz.


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Freestyle Slalom Skating Battle

Beim Freestyle Slalom Skating Battle treten die Wettkämpfer, bzw. Skater in jeweils kleineren Gruppen, von 3 oder 4 Personen, direkt gegeneinander an. Hierfür haben sie jeweils mehrere Läufe, um ihre Gegner in der Technik zu überbieten. Die besten zwei kommen in die nächste Runde. Das Ranking erfolgt durch den direkten Vergleich zwischen den Skatern des jeweiligen Battles.

Die Freestyle Slalom Battle Competition Area ist gleich wie die des Freestyle Slalom Classic, jedoch mit einer zusätzlichen Hütchen-Reihe von 10 Kegeln. Diese werden mit einem Abstand von 80cm aufgestellt.

Beim Freestyle Slalom Skating Battle verwenden wir somit vier Hütchen-Reihen. Zwischen jeder Reihe besteht ein Abstand von exakt 2 Meter (von einem Mittelpunkt zum anderen). Die Mitte jeder Linie, bzw. Reihe muss zur Mitte jeder anderen Reihe, als auch zur Mitte des Richtertischs ausgerichtet sein.

Die Linien selbst werden, ausgehend vom Richtertisch, wie folgt aufgestellt:

  • 20x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 50cm (bei uns in Blau dargestellt).
  • 20x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 80cm (bei uns in Orange dargestellt).
  • 14x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 120cm (bei uns in Grün dargestellt).
  • 10x Hütchen mit einem Abstand von jeweils 80cm (bei uns in Orange dargestellt).
SkaMiDan_Freestyle-Slalom-Skating_Regelaufstellung_Freestyle-Slalom-Skating_Inline-Freestyle-Slalom-Skating-Battle_DE
Speed Slalom Skating Battle – Wettkampfaufstellung nach dem offiziellen Regelwerk

Allgemein

Die Gruppen werden nach der neuesten internationalen Weltrangliste eingeteilt. Jeder Skater wird in der Liste gemäß seiner internationalen Weltrangliste eingestuft. Skater ohne Rang werden zufällig am Ende der Liste hinzugefügt.

Jede Gruppe besteht aus mindestens 3 Skatern und maximal 4 Skatern. Für den Fall, dass die Anzahl der registrierten Wettkämpfer keine Gruppen von 3 oder 4 Skatern zulässt, können Vorqualifikationsgruppen gemäß der Entscheidung des Hauptschiedsrichters organisiert werden. Nur im Fall von Präqualifikationsgruppen kann der Hauptschiedsrichter ausnahmsweise entscheiden, bis zu 5 Skater in eine Gruppe einzuteilen.

Die Anzahl der Gruppen hängt von der Anzahl der Skater ab. Sie sind wie folgt organisiert:

  • 12-16 Skater > 4 Gruppen
  • 18-23 Skater > 6 Gruppen
  • 24-32 Skater > 8 Gruppen
  • usw.

Ein Richter kann in Ausnahmen entscheiden, bis zu 5 Wettkämpfer in eine Gruppe einzuteilen.


Wettkampfregelung, bzw. -verlauf

Alle Skater einer Gruppe haben gleich viele Runs und treten jeweils nacheinander an. Jeder Durchlauf dauert 30 Sekunden. Der Countdown beginnt, wenn der Skater den ersten Kegel, bzw. das erste Hütchen betritt, und die Juroren hören nach genau 30 Sekunden auf die Elemente des Laufs zu werten.

Wie viele Läufe eine Gruppe hat variiert nach den folgenden Bedingungen:

  • Bis zu den Viertelfinalrunden können die Skater nach Ermessen des Oberschiedsrichters 2 oder 3 Läufe absolvieren.
  • Im Halbfinale haben die Skater immer jeweils 3 Läufe.
  • Im Consolation Final (Trostfinale um den dritten und vierten Platz) haben die Skater 2 Läufe und jeweils 1 Last Trick (letzten Trick).
  • Im Finale haben die Skater 3 Läufe und jeweils 1 Last Trick (letzten Trick).

Best Trick und Last Trick

Kommt es in einer Runde zu einem Gleichstand zwischen zwei Skatern, so darf die Jury einen Best Trick fordern. Beide Skatern performen dann ihren besten Trick und kämpfen damit um den Sieg.

Für den Best Trick hat jeder Skater maximal 2 aufeinanderfolgende Versuche von maximal 30 Sekunden. Wenn der erste Versuch länger als 10 Sekunden dauert, hat der Skater keinen zweiten Versuch. Nur der beste Versuch/Trick wird berücksichtigt.

Der Last Trick ist ein zusätzlicher Lauf, der im Consolation Final und in den Finalrunden hinzugefügt wird. Ein letzter Trick besteht aus einem einzigen Trick, der so oft wie möglich wiederholt wird. Die Summe der Läufe und des Last Trick wird von der Jury für die Rangliste der Gruppe, bzw. Wettkämpfer berücksichtigt.

Gleich wie für den Best Trick hat beim Last Trick jeder Skater maximal 2 aufeinanderfolgende Versuche von maximal 30 Sekunden. Wenn der erste Versuch länger als 10 Sekunden dauert, hat der Skater keinen zweiten Versuch. Nur der beste Versuch/Trick wird berücksichtigt.


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Schlusswort

Mit diesem Beitrag war es uns wichtig, dass ihr einen ersten groben Überblick über die unterschiedlichen Kategorien, bzw. Disziplinen des Freestyle Slalom Skating erhaltet.

Jetzt ist es aber Zeit mit dem Training des Freestyle Slalom Skating zu beginnen. Hierfür haben wir für euch einen roten Leitfaden ausarbeitet, welcher euch hilft, die Techniken und Tricks, sinnvoll nacheinander zu erlernen:

Zudem haben wir auch eine große Trickliste mit sämtlichen Tricks des Freestyle Slalom Skating ausgearbeitet, welche euch nicht nur hilft einen Überblick über die Tricks und deren Schwierigkeitsgrade zu erhalten, sondern auch dabei hilft diese zu erlernen und weiter zu verbessern: